Tristan und Isolde

Was 1988 als Avantgarde Premiere feierte, ist in der radikal veränderten Welt von 2026 noch immer zukunftsweisend: Ruth Berghaus’ Jahrhundertinszenierung schickt Kurwenal, Brangäne, Tristan und Isolde auf eine berührende Traumreise, auf der die Unendlichkeit greifbar erscheint. Liebessehnsüchte, -qualen und -tod geben der menschlichen Existenz Schwere, relativieren sich jedoch angesichts der Größe des Universums.

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